Richard Wagner komponierte das "Siegfried-Idyll" als Geburtstagsgeschenk für seine zweite Frau Cosima nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes Siegfried im Jahr 1869. Es wurde am Weihnachtsmorgen, dem 25. Dezember 1870, von einem kleinen Ensemble des "Tonhalle-Orchesters Zürich" auf der Treppe ihrer Villa in Tribschen (heute Teil von Luzern) in der Schweiz uraufgeführt. Ursprünglich wollte Wagner das "Siegfried-Idyll" als Privatstück aufführen. Aufgrund finanzieller Zwänge entschloss er sich jedoch 1878, die Partitur an den Verleger B. Schott zu verkaufen. Dabei erweiterte Wagner die Orchestrierung auf 35 Spieler, um das Stück marktfähiger zu machen. Der niederländische Arrangeur Rolf Verbeek transkribierte das "Siegried-Idyll" für ein (kleines) Symphonieorchester.