Telemann feiert in seiner Weihnachtskantate Allein Gott in der Höh sei Ehr die Geburt Jesu als Zeichen der Versöhnung mit Gott und als Heilsbotschaft für die sündige Menschheit. Die Kantate rechnet mit einem tüchtigen Bariton-Solisten, dem zwei anspruchsvolle Arien anvertraut sind, und dem vierstimmigen Chor, der mit zwei schlichten Choralstrophen den Rahmen des Werkes bildet und als Höhepunkt den weihnachtlichen Lobgesang nach Lukas 2.14, „Ehre sei Gott in der Höhe“, anstimmt. Die ad libitum zu besetzende hohe Trompete verbreitet in der ersten Arie, con sordino gespielt, zu den Worten „O Freudengetöne, wie lieblich, wie schöne“ milden Weihnachtsglanz.
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