Mozart schrieb das "Rondo für Klavier und Orchester" 1782 in Wien als alternativen Schlusssatz zu seinem "Klavierkonzert Nr. 5", das er 1773 im Alter von achtzehn Jahren komponierte. Dieses "Rondo" entspricht in der Tat nicht der allgemeinen "Rondoform", sondern enthält eine Reihe geistreicher Variationen. Das etwa zehnminütige Konzertstück beginnt mit einem "Allegro grazioso" und wechselt später zu einem "Adagio" und einem "Allegro", das erst kurz vor dem Finale wieder das Anfangstempo verlangt. Der italienische Bearbeiter Gottfried Veit transkribierte dieses Rondo für Klavier mit Begleitung einer kleinen symphonischen Band. Die Instrumentierung - mit einigen fakultativ notierten Instrumenten - entspricht voll und ganz dem Original.