Diese Requiemvertonung in der seltenen Besetzung für zweistimmigen Oberstimmenchor und Orgel trägt dem Umstand Rechnung, dass im konkreten Bedarfsfall nur ein begrenztes Kontingent sowohl an Sänger(inne)n als auch an Probezeit zur Verfügung steht. Die Komposition besticht durch satztechnische Vielgestaltigkeit, melodische Schönheit (im Rückgriff auf die bekannten gregorianischen Melodien) und romantisch-impressionistische Harmonik, wobei die grundlegende Botschaft stets im Trost und in der Auferstehungshoffnung gründet. Ein wahrhaft „kraftspendendes“ Werk, das seine Wirkung sowohl in der Liturgie als auch im Konzert zu entfalten vermag.