Verl.-Nr. BU 2857
Der strahlende Glanz und das hohe Niveau der süddeutschen Klostermusik des 18. Jahrhunderts kommen insbesondere in den dort entstandenen festlichen Lobpsalmen und -motetten zum Ausdruck. Franz Xaver Schnizer, der wohl berühmteste Komponist in der Geschichte des Klosters Ottobeuren, stellt in diesem erstmals edierten, relativ kurzen Meisterwerk unter Beweis, dass es zur Entfaltung spätbarocker Klangpracht weder hoher technischer Anforderungen noch eines großen Orchesterapparates bedarf: In diesem freudigen Lobpreis wird der Chor überwiegend homophon geführt, die kurzen solistischen Passagen (S, A, T) können auch von Chorsängern übernommen werden und die Instrumentalbesetzung kommt bereits mit Streichern und Generalbass aus.