Mit großem Erfolg haben sich in den letzten Jahren die anspruchsvollen Arrangements von Clytus Gottwald auf den Chorbühnen der ganzen Welt durchgesetzt. Nun hat Gottwald mit „Im Treibhaus“ und „Träume“ zwei der fünf Wesendonck-Lieder Richard Wagners für 16-stimmigen Chor a cappella bearbeitet. In seinen Chortranskriptionen überträgt Gottwald vokale Satztechniken der Neuen Musik, die er als langjähriger Leiter der Schola Cantorum entwickelte, auf traditionelle Kompositionen, wobei er die Strukturen der Werke im äußerst differenzierten Klang ohrenfällig macht.