Als Carl Maria von Weber (1786-1826) am 15. März 1811 arbeitssuchend in München eintraf, muss er fast sofort mit seinem Klarinettenkonzert begonnen haben: Es wurde für Heinrich Bärmann, den Klarinettisten des Nationaltheaters, geschrieben und am 5. April unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt. Das Klarinettenkonzert besteht aus einer langsamen Einleitung in c-Moll, die in ein Thema und einen Satz von drei Variationen mündet.