Der Regensburger Domorganist ist nicht nur unzweifelhaft ein Meister am Instrument, sondern vermag auch eindrucksvoll zu komponieren. Diese Fähigkeit stellt er mit seinem „Ave Maria“ erneut unter Beweis: Er kleidet das berühmteste aller Mariengebete in ein apartes (neo)romantisches Klanggewand und schafft damit eine emotional überzeugende Motette, die sich durch sicheres Gespür für farbig-intensive Harmonik und stimmgerechte Melodieführungen auszeichnet. Für Chor und Orgel ohne Schwierigkeiten auszuführen, ist diese Komposition eine Empfehlung für alle marianischen Gottesdienste und Andachten.